IPA - International Project Aid
Seit einem Jahr besteht für die Lernenden der Sekundarstufe der Freien Evangelischen Schule die Möglichkeit, sich für ein wohltätiges Projekt zu engagieren und Entwicklungszusammenarbeit in der Praxis aktiv mitzugestalten. Wir lernen, wie ein Projekt von Grund auf geplant und realisiert wird.
Unsere Klasse
Unsere Klasse besteht aus Schülerinnen und Schülern der zweiten und dritten Sekundarklassen. Warum wir uns dazu bereit erklärt haben, uns für ein gemeinsames Projekt einzusetzen, anderen Menschen zu helfen, erklären wir auf unserem Why-Pager (in Bearbeitung).
Ausgangslage / Problembeschreibung
Das Dorf Kala Kafra liegt ganz im Norden von Kamerun. Dort wird für die 15'000 Einwohner der Region dringend ein medizinisches Zentrum benötigt. Im Moment wird geplant, ein Betongebäude zu errichten, welches vom Staat und einer Entwicklungsbank finanziert wird. Jedoch sind keine Einrichtung, kein Wasser, kein Strom geplant. Und vor allem: keine Medikamente. Wir haben uns zum Ziel gesetzt, diese zu besorgen.
| Ort: | Kala Kafra (Nordkamerun) |
| Bereich: | Medizinische Versorgung |
| Begünstigte: | 15'000 Menschen |
| Projektleiter: | PU-Klasse der FES Zürich und Pietro Tomasini (IPA) |
| Umsetzungsbeginn: | November 2011 |
| Projektkosten: | CHF 54'200 (unterteilbar in vier Teilprojekte) |
Es wurden schon viele Versuche von den Bewohnern des Dorfes unternommen, selber ein Zentrum zu bauen. Dieses Projekt musste aber infolge Geldmangels immer wieder aufgegeben werden, bevor es fertig gestellt war.Ohne dieses Zentrum sind schon viele Leute gestorben, und es werden noch viele sterben, wenn sich die Situation nicht bald ändert. Die nächste medizinische Versorgung ist sehr viele Kilometer weit entfernt und kann im Notfall nicht rechtzeitig erreicht werden. Wir hoffen sehr, dass wir in Kala Kafra helfen können, denn die Menschen haben uns geschrieben und hoffen auf unsere Hilfe. Wir möchten helfen.
Lösungsansatz
Wir wollen dieses Zentrum ausrüsten.
Unser Projekt ist in vier Teilprojekte eingeteilt:
1. Medikamente und Verbandsmateriealien
2. Inneneinrichtungen und medizinische Geräte
3. Wasserversorgung des Zentrums
4. Stromversorgung für das Zentrum
Die Dorfbewohner werden zudem darüber aufgeklärt, wie sie das Zentrum pflegen und instand halten können. Die Betreuung und Versorgung der Patienten schafft auch einige Arbeitsplätze.
Darüber hinaus versuchen wir, das Geld für eine hauseigene Apotheke zu sammeln. Das durch die Apotheke eingenommene Geld, wird für die Erhaltung des Zentrums investiert. Dadurch kann das Zentrum nachhaltig betrieben werden.
Wir werden mit dem gesammelten Geld so viele Teilprojekte wie möglich realisieren. Auch wenn wir nur die ersten zwei Teilprojekte umsetzen könnten, hätten wir schon sehr viel erreicht.
Möchten Sie mehr wissen? Laden Sie unsere Kurzbeschreibung herunter.
Arbeitsweise
Nachdem wir in die Organisation eingeführt wurden, haben wir uns zuerst entscheiden müssen, ob wir in Kamerun oder in Albanien helfen wollen. Dazu beschäftigten wir uns mit den Problemen dieser beiden Länder. Die Entscheidung ist uns nicht leicht gefallen, aber wir haben uns dann dazu entschieden, in Kamerun zu helfen. Danach wurden uns konkrete Projekte aus Kamerun zur Auswahl vorgestellt, und wir wurden in Gruppen eingeteilt. Jede der Gruppen musste sich über
einen Projektvorschlag informieren und einen Vortrag darüber gestalten. Am Schluss durften wir auswählen, welches Projekt wir unterstützen möchten.
Wir bemühen uns, die anfallenden Arbeiten gut zu lösen, denn wir sind für alles selber verantwortlich. Im Moment sind wir dabei, Spenden zu sammeln. Wir haben Serienbriefe an unsere Freunde, Bekannten und Verwandten verschickt und sind nun daran, grosse Stiftungen anzufragen. Dafür haben wir eine Beschreibung des Projekts geschrieben, damit die Spender wissen, was wir genau vorhaben und was es kostet. In Zukunft wird es unser Ziel sein, Anlässe zu planen, so viel Geld wie möglich zu sammeln und den Menschen in Kamerun zu helfen.
Wir fragen Institutionen wie die Kirche oder verschiedene Service-Clubs wie Lions oder Rotary an und machen auch Vorträge wenn das der Verein wünscht.
Unterstützt werden wir bei unserer Arbeit durch die Organisation International Project Aid IPA (www.ipa-project-aid.org)
Einzahlung für:
UBS AG, CH-8098 Zürich,
Konto 80-2-2
Zugunsten von: CH55 0020 6206 2333 3843 U
Internat.Project Aid, Bederstrasse 97, 8002 Zürich
15. Juli 2011:
Ziel erreicht! Über 50‘000.- Franken Spendengelder! Alle Teilprojekte können realisiert werden!
Wir sind stolz auf unseren Erfolg und danken allen Spendern ganz herzlich!
Vielen Dank für die Spende!

